Raiffeisenbank Eggenburg
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Gewerbe | 2006 | Eggenburg

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RAIBA
Eggenburg

Mitten im Ortszentrum gelegen, flankiert von historischen Gebäuden, bietet der Um- und Neubau des Bankgebäudes die Chance für eine Neupositionierung des Finanzstandortes, die auch in der Bereitschaft ausgedrückt wird, das Kulturleben der Stadt durch ein kulturelles Zentrum (Raiffeisensaal) zu bereichern.

 

Der linke Teil des Gebäudes wurde zur Gänze neu errichtet,  der rechte Teil grundlegend erneuert. Das Dach wurde der Dachform und der Dachdeckung der historischen Dachlandschaft angepasst. Die Fassaden wurden mit einzelnen Öffnungen in den Proportionen den historischen Fassaden nachempfunden. Die bisher ungenutzten Arkaden des rechten Bauteils können nunmehr mit verglasten Öffnungen für den Bankbetrieb genutzt werden.

 

Ein markantes Element des Ensembles ist der farbig gestaltete Eingangsbereich mit einem darüber liegenden Erker, der bis ins Dachgeschoß geführt wird. Dieses Element gliedert das Gebäude optisch aber auch thematisch in drei Teile. Ein in Raiffeisen-Gelb gehaltener Glaswinkel markiert den Haupteingang und ersetzt einen historischen Torbogen mit modernen Ausdrucksmitteln.

 

Der ursprüngliche Arkadengang, der rechts neben dem Eingangsbereich liegt, wird verglast und in den aktiven Bankbereich einbezogen, wodurch das subjektive Sicherheitsgefühl durch Transparenz und Übersichtlichkeit gewährleistet wird.

 

Links neben dem Eingangsbereich liegt der Raiffeisensaal mit allen erforderlichen Nebenräumen, der barrierefrei über ein Foyer vom Hauptplatz aus betreten werden kann. Dieser Mehrzwecksaal kann sowohl für Veranstaltungen bis ca. 200 Personen genutzt werden, ist aber auch für kleinere Veranstaltungen in einen Seminar- und Pausenbereich teilbar.

 

Das Innere des Bankgebäudes wurde nach den neuesten Erkenntnissen für KundenInnenbetreuung und Arbeitsgestaltung der MitarbeiterInnen konzipiert. Die Gestaltung folgt den Motiven „Wald, Stein und Wein“ als Bindeglied vom Waldviertel zum Weinviertel.

 

Das Gebäude setzt einen zeitgenössischen Akzent im historischen Ensemble und übernimmt historische Bauformen in moderner Ausdrucksweise ohne der Verwendung unangebrachter historisierender Elemente.

BAUBEGINN

Jul 2005

FERTIGSTELLUNG

Aug 2006

GRUNDSTÜCK

1.209 m²

NUTZFLÄCHE

1.919 m²

PLANUNG

Inge Graf

Harald Essl

PARTNER

Innenraumgestaltung

Leo Graf